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Dienstag, 11. Februar 2014

Zuguterletzt...

möchte ich euch die letzten Bilder unserer Reise zeigen. Eigentlich wollte ich diese "Fotostory" im Januar abschließen, aber hier türmten sich Berge von Aufträgen, so dass ich erst jetzt dazukomme. (Und ich mag es nicht, Dinge nicht zu Ende zu bringen.)
Nachdem mein Auto nun wieder zwei Scheibenwischer hatte, konnten wir uns auch im Regen auf die Straße trauen. Nötig hatten wir die auf unserer Fahrt durch den Gorges de la Nesque nach Sault - dere Lavendelhauptstadt im Osten des Mont Ventoux.
Diese Bilder entstanden bei einem Schaufensterbummel in Sault. Besonders erheiternd war für mich das Weinetikett mit dem "Engelspipi" ;o)
Von Sault aus fuhren wir dann auf den Mont Ventoux. Auch wenn wir wegen Straßensperrung nciht ganz bis zum Gipfel kamen, waren wir doch sehr begeistert von der Faszination, die von diesem Riesen ausgeht.
Schilder auf dem Weg zum Mont Ventoux
strahlen blauer Himmel und wir mittendrin :o)
Allmählich wurden die Schatten länger und wir kehrten zurück zum Auto und konnten sogar noch ein bisschen in Bedoin bummeln.
Ein Fahrradausstatter hatte seinen Rolladen mit einer ziemlich typischen Szene für die Gegend bemalen lassen - Radfahren in, um und auf den Mont Ventoux. Am Abend gab es dann lecker Trüffelkäse *mjam*.
An unserem letzten Tag genossen wir noch ausgiebig den Besuch eines Trödlers, bei dem es so manche Kuriosität zu bestaunen gab: Stühle aus Kronkorken, tolle Metallschilder und Zifferblätter, Kronleuchter, Wannen, Möbel aller Art, eine Krokodilplastik und der Tisch darunter ist sowas von traumhaft...
Türen in Sault
In diesem schnuckligen Restaurant (Bild Mitte) hatten wir einen superschönen letzten Abend.
Ich hoffe, diese letzten Bilder von unserer Reise haben euch gefallen und ein bisschen einen Eindruck vermittelt von diesem - wie ich finde - tollen Land.
 
Diese Woche steht mein allererstes Probenähen auf dem Programm - und da bin ich schon sehr gespannt drauf und freue mich riesig darauf. Bilder von diesem Projekt zeige ich euch dann hier.
Kommt gut durch die Woche.

Liebe Grüße sendet euch
die Heike von Annajulie

Montag, 13. Januar 2014

Trüffel und Sonne...


...satt erwarteten uns am nächsten Morgen, nachdem der Morgennebel sich verzogen hatte. Als ob es am gestrigen Tag keinen Tropfen Regen gegeben hätte...



Wie ich bereits durch meine vorbereitende Internetrecherche herausgefunden hatte, sollte an diesem Tag in Ménerbes ein Trüffelmarkt stattfinden, kein großer, sondern eher für die Menschen, die ihn sich für den eigenen Haushalt leisten und gönnen wollten.
 
Also versprach der Tag ein einmaliges Erlebnis zu werden. Der Blick hinauf zum Ort bei einer Bol morgendlichem Kaffee war also mehr als vielversprechend. Das Frühstück ließen wir aus, dort oben gab es sicher etwas Leckeres zu speisen. ;o)

Im Ort wurde der Himmel strahlend hell und klar und so was von blau, wie ich dessen Färbung nur aus der Provence kenne (intensivst mit einem Hauch lavendellila), ...
...während sich unten in der Ebene die letzten Nebelschwaden tummelten... Ab und zu ließ sich im Hintergrund der Mont Ventoux blicken.
Blick auf den Mont Ventoux in der Ferne


Bei diesem Ausblick genossen wir dann auch unser Trüffelomelett. mmmmmh...
Jetzt nehme ich euch mal mit auf den Markt:
Die Beschriftung auf dem Auto wies uns schon mal in die richtige Richtung.

Trüffel pur, Trüffel im Käse eingebettet, Trüffelöl, Trüffeleier, die - aufbewahrt im luftdicht verschlossenen Glas - den Geschmack des Trüffels annehmen...
Bei der Auswahl des Trüffels kann es hilfreich sein, an ihm zu riechen. Wir kauften auch einen, mit dem - wie wir fanden - intensivsten Aroma :o)

Auf dem Handzettel wurde auch ein Programmpunkt angekündigt, mit dem ich zuerst so gar nichts anfangen konnte. Mit leicht provenzalischer Verspätung ;o) war es dann so weit und mir wurde schnell klar, worum es hier ging:

Die Bruderschaft (Zunft hier wohl eher) des Trüffels und seiner Gastronomie ehrte Restaurantleiter und Köchinnen und Köche, die sich verdient gemacht hatten um die Verbreitung traditioneller Obst- und Gemüsesorten und des Trüffels in deren Küche.
Der Bürgermeister rief die Ausgezeichneten einzeln auf und begründete deren Ehrung.
 
Dabei fielen mir vor allem diese drei Mitglieder auf, die nebeneinander standen und so unterschiedliche Gesichtszüge hatten, die charakteristischer nicht sein können... 


Was die wohl in dem Moment gerade so gedacht haben...? *hihi*
Allmählich wurde auch der Blick in die Ebene klar
und wir konnten unsere Unterkunft von oben sehen :o)

Es fiel uns beiden echt schwer, uns von den Eindrücken dieses Ortes loszureißen. Das war sicher nicht unser letzter Bsuch dort oben. Aber da auch Flohmärkte in der Provence durchaus ihren Reiz haben und Caro und ich liebend gerne solche Märkte aufsuchen, hatten wir für den Nachmittag einen solchen in Pernes-les-Fontaines als Ziel ausgesucht. Auch hier zeige ich euch ein paar eindrucksvolle Bilder:

Angekommen, Parkplatz gefunden, durchgefragt und mit freudiger Erwartung :o)
ohne Worte ;o)
Auch eine Art der Präsentation :o)


Nach all den Eindrücken des Tages genossen wir schließlich einen Spaziergang in der Ebene unterhalb von Ménerbes und dabei entstand dieser Schnappschuss. :o)

In gemütlicher Atmosphäre ließen wir den Tag ausklingen, ganz ohne Trüffel. Wie wir den verarbeiteten, erzähle ich euch bald. Habt einen guten Start in die Woche :o)