Freitag, 17. Januar 2014

Wie im Flug...

...vergingen die letzten Stunden des alten Jahres:
Nachdem wir nun endlich eine Werkstatt für mein Scheibenwischerproblem ausfindig gemacht hatten (der gute Mann hatte leider etwas Probleme, die Bestellnummer des Ersatzteils ausfindig zu machen, denn das lag ja auf der Autobahn... *hüstel*)  - meinem Mann sei oberherzlichster Dank - konnten wir sogar noch kurz über den Markt in Cavaillon huschen und bei den letzten noch aufgebauten Ständen ein paar Dinge von unserer Einkaufsliste besorgen. Das Wetter war wieder so herrlich, dass wir spontan beschlossen, den dortigen "Hausberg" zu besteigen. Also begann Aufstieg Nr. 1 und bei der Sonnenstrahlung kamen wir mächtig ins Schwitzen.

Wir genossen die Zeit oben auf dem Berg, hatten supergute Aussicht in alle Richtungen und konnten sogar etwas unsere Sommersprossen düngen. :o)

Es sollte nicht unser letzter Aufstieg in diesem Urlaub bleiben, denn bereits am nächsten Tag hatten wir uns thematisch passend zum Jahresende - wie wir fanden - den Besuch des Friedhofs in Ménerbes vorgenommen. Zu Fuß wollten wir diesmal den Ort erreichen, was auch wirklich nicht schwer war. Unser Vermieter hatte ihn uns erklärt und mit stolzgeschwellter Brust betont, dass er diesen Weg jeden Tag als kleiner Junge zur Schule gegangen war. Wir waren gespannt. Das Wetter war nicht mehr gar so klar, wie an den ersten beiden Tagen, aber zu einem Friedhofsbesuch passte es allemal. 



Hier ein paar Eindrücke von diesem Ort, der uns das Ende dieses Jahres und eines jeden Lebens wieder neu bewusst machte.Wir verweilten recht lange auf dem Friedhof, standen oft still vor den Grabesgruften und manchmal hatte ich Tränen in den Augen, wenn mich Grabesworte auf den Gedenktäfelchen in meinem Inneren berührten.


Kindergräber, Kriegsgräber, Gräber von Omas, Tanten, Söhne, ganzen Familien,... Der Besuch war wirklich sehr beeindruckend und eindrücklich und machte uns nachdenklich und still.
Echte Blumen gibt es übrigens selten auf den Friedhöfen. Sie würden irgendwann vom starken Mistral weggeweht. Meistens legen die Leute eben solche kleinen Gedenktäfelchen ab, die dann auch noch ein bisschen davon erzählen, was der eine oder die andere in seiner Freizeit gemacht hatte (Jagd, Boule spielen, Tierschutz...)
Die Bilder hier entstanden auf dem neuen Friedhof. Das Jahr seiner Gründung war in einer der Eingangssäulen eingemeißelt:1905.

Der alte ist oben im Ort direkt neben der alten Kirche und leider nicht einfach so zugänglich.

Im Ort entsanden noch diese Fotos, die ich euch nicht vorenthalten will: 

Tolles Schattenspiel eines Türkranzes
Blick auf die Dächer von Ménerbes
Knorriges Holz mit Durchblick
Unsere letzte Autofahrt in 2013 führte uns zur Werkstatt. Mein Auto sollte sozusagen als Silvestergeschenk einen neuen linken Scheibenwischer erhalten. Caro war so nett und hielt die Zeit des Wechsels samt Temperatur fotografisch fest. *hihi*


Tataaa! Was für eine Erleichterung!

In unserem Ferienzuhause angekommen machten wir es uns gemütlich und allmählich wurde es auch Zeit für die Menüvorbereitungen.


Das Rezept zu unseren Trüffelnudeln und dem Nachtisch werdet ihr bald hier lesen können.

Mit diesen stimmungsvollen Bildern von unserem Silvesterabend verabschiede ich mich für heute und wünsche euch einen guten Start ins Wochenende.

Eure Heike von Annajulie


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