Montag, 28. Oktober 2013

Der made-by-Laden...

..., der seit kurzem in Grafenau-Dätzingen geöffnet hat (und das nur bis Weihnachten!), ist wirklich einen Besuch wert. Ich hab mal ein paar Fotos gemacht und lade euch zu einem kleinen virtuellen Bummel durch den Laden ein.
Und los geht's:
Der Eingangsbereich
tolle Karten von Diana Vallentin von feierliebe
Hier gibt's nette T-Shirts m. Applikationen, Wickelunterlagen und süße Kissen.

Ein süßes Regal mit weiteren Produkten von feierliebe.
Im Hintergrund einer weiteren Kissenparade seht ihr die Türstopperkatzen von Andrea Kubiena.

Mützen von TinaDesign und Nikitadesign.
Loops und Lätzchen - so hat jeder was zum Umhängen *kicher*

Süße Klamotten für die kleinen Menschen :o)

...und in einem weiteren Raum gibt's die applizierten Canvas-Taschen von Annajulie :o)

Miniqulits, TaTüTas und Kissen von Annajulie- machen sich gut auf dem nostalgischen Sofa ;o)
Eine Kommode komplett bestückt mit Annajulies Produkten.

Im selben Raum gibt es auch noch Schmuck zu erwerben - sehr schön ausgestellt :o)
Diese Ohhringe möchten in die Freiheit entlassen werden. :o)

Schlüsselbänder von Annajulie im Patchworklook :o)
...Eulenkissen von der Sonne bestrahlt und auch schon verkauft :o)

Noch ein Mitbringsel-Regal von feierliebe.

Mittlerweile sind noch einige Aussteller dazugekommen. Immer wieder gibt es Neues zu entdecken und selbstverständlich auch zu kaufen. Gerade im Hinblick auf Weihnachten wirst Du hier bestimmt fündig. :o)
Komm doch mal vorbei und schau Dir den Laden in echt an. Die Adresse ist Döffinger Straße 20 und die momentanen Öffnungszeiten sind Mo-Fr von 10-18 Uhr. Dienstag ist eine kreative Pause angesagt und der Laden somit geschlossen. Und samstags von 9-13 Uhr. Alle Aussteller im Laden (es sind insgesamt über 30!) freuen sich auf zahlreiche Besuche. Made-by gibt es auch auf Facebook!

Liebe Grüße und habt eine tolle Woche.

Eure Heike von Annajulie 

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Fall in the house (DIY)

Bevor es so richtig Herbst wird und der erste Frost alles noch Blühende "bräunt", habe ich im Garten einen Rundgang gemacht und die letzten Blumen geerntet für ein Herbstgesteck auf meiner Etagère in der Küche. Oben soll dann die ganze Pracht blühen und unten lagert das Obst.

Ich möche Dir nun heute zeigen, wie ich das gemacht habe:

Zuerst einmal braucht ihr  diese Materialien:

  • gute Haushalts-oder Gartenschere
  • massig Moos aus dem Wald oder Garten
  • ein Klotz Steckmoos (gibt's im Bastel- oder auch Gartenfachhandel)
  • eine Schüssel voll Wasser
  • scharfes Messer
  • und Römerklammern (die sehen aus wie ein U, gaaaaanz lang gezogen, sollten schon so 4-5 cm Schenkelmaß haben)
  • ganz viel Blumen und Grünzeug (Hortensien, Rosen, Lavendel, Astern, Fetthenne, Dahlien, Efeu, Gräser, Hagebutten, zierliche Äpfel, Schneckenhäuser... der Fantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt, alles, was die Natur grad noch so hergibt)
  • und ein Gefäß mit etwas Tiefe, damit das Wasser aufgefangen wird.


Römerklammern sehen so aus.
Ich wählte diese Etagère aus. Hab sie mal zusammengeklebt aus Flohmarktfundstücken und nun soll sich obendrauf eine schön barock wirkende Blumenpracht entfalten. Es kann aber auch eine Schüssel, eine Suppenterrine, Suppentassen oder ein Kaffeebecher aus Porzellen, eine Saucière oder dergleichen sein. Hauptsache es gefällt dir. :o)

Den Steckmoosklotz legst du nun aufs Wasser in der Schüssel und lässt ihn sich langsam vollsaugen, bis er untergeht. Bitte NICHT unter Wasser drücken! Da gibt es nur Luftblasen im Steckmoos und das Gesteck hält nicht so lange frisch! Und das wäre doch schade...

In der Zwischenzeit bereite ich die Blumen vor und befreie sie von ihren Stielen und Blättern. Die nehmen nämlich unnötig Wasser auf und die Blüte welkt sonst schneller. Außerdem kann ich sie ohne Blätter besser in das Steckmoos stecken. 
entstielte und nichtentstielte Blumen
Mein Naturmoos war recht trocken, also habe ich ihm auch noch ein Bad gegönnt. :o) Geht ganz schnell. Moos lässt sich so besser verarbeiten und wird geschmeidiger.

Anschließend hab ich den vollgesogenen Klotz auf die Etagère gelegt. Aber so war er mir zu groß, also habe ich ihn mit dem Messer in zwei unterschiedlich große Stücke geteilt (geht ganz leicht) und den kleineren davon oben drauf gelegt. 


Nun habe ich damit begonnen, den kompletten Klotz mit dem feucht-nassen Moos "einzupacken". Damit das Moos dann auch hält, habe ich ab und zu Römerklammern zur Fixierung benutzt.

Nun konnte ich mit der eigentlichen Steckarbeit beginnen: Blüte für Blüte (Achtung! Stengel lang genug lassen und ganz vorsichtig in die Masse reinschieben, damit der Stengel nicht knickt. Nicht ganz nah ans Moos ranschieben, etwa einen fingerdicken Abstand zum Klotz lassen.) habe ich ins Moos reingestckt, schön aneinander und dabei auf Abwechslung geachtet.


Den Lavendel steckt man nicht ins Moos, dem tut die Feuchtigkeit nicht so gut. Stattdessen ahbe ich ihn als Büschel genommen und als Solitaire mit einer Römerklammer fixiert.

Immer wieder das Gefäß drehen und von verschiedenen Seiten betrachten und daran arbeiten. Dann ergibt es ein schönes rundes Ganzes.:o) So füllt sich allmählich das Werk und so sah meines zum Schluss aus.




Noch ein kleiner Tipp von mir: Äpfel kannst du auch im Moos reinstecken, indem du einen Schaschlikspieß in den Apfel und diesen dann ins Moos steckst. Und Schneckenhäuser finden vielleicht so zwischendrin - einfach reingelegt in die Blütenpracht - Platz und Halt, ansonsten ist der Heißkleber der beste Freund des (Hobby-) Floristen. ;o)

Ich hoffe, dass ich dir Lust gemacht habe und es dich schon in den Fingern juckt, ein Gesteck mal selbst auszuprobieren.
Mir hat es auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und falls Fragen sind, einfach im Kommentarfeld stellen; ich beantworte sie gerne so bald wie möglich - oder sonst per Mail an mich. :o)
Freudigfeurigbunte Herbstgrüße sendet Dir die
Heike von Annajulie






Dienstag, 8. Oktober 2013

Here comes the sun...

...doodndoodoo... *sing*
Als ich Ende September zum Kreativmarkt auf dem Theresienstein in Hof war, hatten wir ein supertolles Herbstwetter. Und nachdem Sylvia Holzmann von Sylvias Cottage und ich bereits am Freitagabend unsere Stände im Inneren dieses traumhaften Gebäudes (wie ihr gleich sehen werdet) aufgebaut hatten, konnten wir gemütlich ausschlafen und nach einem ausgedehnten Frühstück den sonnigen Morgen in Hof genießen und total entspannt zum Theresienstein spazieren. Die Sonne strahlte so schön vom Himmel, dass ich nicht umhin konnte, ein paar Bildlis zu knipsen ganz allein für euch hier :o) Lasst euch also mitnehmen auf einen sonnigen Spaziergang am Morgen durch Hof hinauf zu Theresienstein, auf dem auch noch was Unerwartetes passierte. Lasst Euch überraschen und viel Spaß beim Betrachten der Impressionen. :o) (Ich schwelge dann auch mal noch ein bisschen in Erinnerungen an diesen herrlichen Sonnenschein, denn der Hochnebel verzieht sich hier kein bisschen ;o) )
Das Hofer Rathaus - und der blaue Himmel *hach*
Markt war auch *knips*

Und wo müssen wir jetzt lang? Ah, da ist ja ein Schild, den Theresienstein kann man also von der Innenstadt aus nicht verfehlen. ;o)



Vorbei an tollen Hausfassaden...

... bunten Häusern mit tollen Giebeln...
...über eine Brücke...
...und immer wieder das Herbstlaub knipsend *schmacht*...
...gelangten wir schließlich an diese bezaubernde Stelle mit der Gaststätte Zauberberg, und plötzlich sprach mich ein Mann an: "Sie fotografieren gerade das Herbstlaub?" - Ich - völlig verdutzt: "Ich fotografiere gerade alles, was mir ins Auge springt." Daraufhin er: "Na, dann kommen sie mal mit. Ich habe im Garten einen Laubbaum, in dem sich ein wilder Wein hochrankt und das sieht jetzt total gigantisch aus. Ich bin jetzt nur hierher zurückgekommen, weil ich ihn unbedingt bei diesem tollen Wetter fotografieren wollte."

Und eh ich mich versah, wurde mir diese Tür geöffnet...
...und ich stand vor diesem zuckrigen Geländer...
...und durfte dann im Garten dieses tolle Farbspiel fotografieren. Echt gigantisch!
Schon lustig, was einem so passieren kann, wenn man mit einer Kamera durch ein Städtchen schlendert... *hihi*
Und im Park unterhalb des Theresiensteins fand ich mich kurzzeitig in "König der Löwen" wieder. Ich LIEBE diesen Film!
...und schließlich erreichten wir diesen Prachtbau und waren am Ziel für den heutigen Tag. 

Danke, liebe Sylvia, dass Du so geduldig warst und immer wieder auf mich gewartet hast, wenn ich mal wieder zum Fotografieren stehen blieb ♥.

Sonnige Grüße sendet Euch die Heike von Annajulie

Donnerstag, 19. September 2013

Welcome Sixties!

Irgendwie ist das schon lustig mit der Mode: Da glaubt man, die 60er kommen nicht mehr, entsorgt Kleider aus dieser Zeit (die letzten Originale habe ich doch tatsächlich erst vor neun (!) Jahren auf Nimmerwiedersehen aus dem Schrank geräumt *schnief*) und dann entdeckt man diese Zeit für sich. So bei mir geschehen. Ich fahr gerade voll auf die Mode dieser Zeit ab. Schlicht, elegant und einfach nur schön. *hach*

Kürzlich nun bekamen mein Lieblingsmann und ich eine Einladung zu einem 60sten Geburtstag (jaja, man wird eben auch nicht jünger, aber so jung wie an diesem Abend hab ich mich schon lange nicht mehr gefühlt *hihi*).
Die Gastgeber baten darum, irgendein Accessoire aus dieser Zeit (oder auch aus den 70ern) an diesem Abend an sich zu tragen. Da kam mir die Idee: ich mach was mit meinen Haaren! Erst dachte ich, das krieg ich selbst hin, aber dann war mir das doch echt zu aufwändig und schwierig und ich wählte schließlich den Gang zum Frisör.
 
Was für ein Äkt! Das kann ich Euch sagen: Geschlagene eineinhalb Stunden saß ich beim Frisör und hab die Haare geglättet, gesprayt, in Locken gelegt, toupiert, hochgesteckt und wieder gesprayt gekriegt.

Ähm, also das Bild hier war so zwischendrin, nachdem alle Haare im ersten Gang eingesprüht und zu Locken großzügig festgesteckt worden waren. *hihi*

Und irgendwas Passendes in Sachen Kleidung werde ich schon auch noch dazu finden. Ich hatte ja genügend Zeit, mir währenddessen Gedanken über mein Outfit zu  machen. 

Und so sah mein Kopf also am Ende des Frisörbesuches aus:

Das ist meine Lieblingsaufnahme *loveit*

Zuhause angekommen, hab ich mit Schrecken festgestellt, dass der typische Lidstrich leider nicht machbar ist, weil ich gar keinen Eyeliner habe! (Weiß auch gar nicht, ob der mir überhaupt steht? Würde ich den überhaupt hinkriegen??) Nundenn... Sei's drum.
Als Oberteil wählte ich ein bordeauxfarbenes Shirt mit fast U-Boot-Ausschnitt und Dreiviertelärmeln - auch typisch für die 60er. Der Rock ist ein Wollrock mit hohem Bund von NoaNoa (eine meiner Lieblingsmarken - wenn nicht sogar die einzige), den ich schon länger in meinem Schrank habe und immer wieder gerne trage. So tolle Verarbeitung und so ein tolles Obermaterial! Bordeauxfarbene Seidenstrümpfe und halbhohe Pumps mit Schnalle machten das Outfit komplett.
Als Schmuck wählte ich Perlenhängeohrringe und eine kurze Perlenkette, einen frisch gekauften Ring von Tausendfein (leider nicht auf dem Bild zu sehen). Ganz cool war dann noch, dass ich noch eine Handtasche aus den 60ern mit mir trug in eben diesem wollweißen Cremeton. Très chique!

Auf der Feier bekam ich viele Komplimente für mein Kleid (*hihi*) und wurde immer wieder auch auf die Frisur angesprochen. Eine Dame meinte: "Genau so eine Frisur musste ich meiner Schwester jeden Samstag legen." *hihi* und ruckzuck war ich im Gespräch mit anderen Gästen über die "gute alte Zeit". Schön.

Vielen Dank an dieser Stelle an Lucia vom Frisör Keller. Echt klasse, was sie aus meinen Haaren gezaubert hat!
Und so verabschiede ich mich nun mit diesem Schwarz-Weiß-Bild (leider nicht so doll in der Qualität, sorry dafür) und schwelge jetzt noch ein bisschen in Erinnerungen an Twist, Beatles, VW-Käfer, undundund...


Liebe Grüße

Heike von Annajulie