Montag, 29. Juni 2015

Home sweet home

Ich habe eine neue Kamera! *freu*
Eigentlich ist sie gar nicht neu, aber ich freu mich trotzdem wie Bolle. Und noch mehr freue ich mich, seitdem ich die superschöne Fototasche als neues Zuhause für das tolle Teil genäht bekommen habe von der lieben Sandra von Zandisign.
Habe heute mal die Gelegenheit beim Schopf gepackt und sie für euch fotografiert.
Los geht's:
Ich LIEBE dieses Wachstuch <3 und Jeans und Wachstuch in Kombination war die einzige Vorgabe meinerseits, alles Weitere überließ ich der begabten Sandra.


Soooo viele liebevolle Details überall. Ich bin so entzückt. *hach*


 Das Innere der Tasche ist gut gefüttert und...
 ...man kann es herausnehmen und die Tasche ganz ohne das raffinierte und variabel handhabbare Innenleben verwenden.
 Einsteckfächer für Speicherkarten.
 Für große und kleine Kameras. Ganz nach Bedarf.
 Mit einer extra Eingrifftasche innendrin. Speziell für mich <3
Und auch außen habe ich noch eine Eingrifftasche auf der Breitseite und auch an den Schmalseiten mit Gummizug gerafft.

Wahnsinn, was für eine Arbeit! Ich bin begeistert und hatte bei der Übergabe echt Gänsehaut. 
Tausend Dank an Dich, liebe Sandra, für dieses tolle Teil. Ich bin hellauf begeistert. :o***

Der Schnitt der Tasche nennt sich Fotobella und ist von Jolijou.

Ich gehe jetzt mal das Wahnsinns-Täschchen streicheln. :o)

Bleibt kreativ,
eure Heike von Annajulie

Donnerstag, 12. Februar 2015

12 von 12

Wahnsinn, schon der zwöfte Februar! Noch nicht wieder gesund, aber ich bin auf dem Weg dahin. Das Atelier wartet, die ersten Markttermine für dieses Jahr auch, aber ich lasse erst mal los. Stress kann ich jetzt gar nicht gebrauchen.
Meine Kamera war heute meine Begleiterin durch den Tag und das hat sie für euch festgehalten:

 1. Tee gemacht und getrunken
2. Blumen gegossen
3. Probehandarbeiten aus der Schulzeit meiner Mutter bestaunt <3
4. Notizen in meinem Gartentagebuch ergänzt
5. Bettvorhang meiner Nichte geflickt.
6. Spaziergang gemacht und fasziniert gewesen vom Rauhreif auf dem Laub,
wie kleine Silberperlchen *hach*
7. Meinen Lieblingsweg gegangen
8. Das Blau des Himmels bewundert
9. Ein Päuschen gemacht und die Sommersprossen gedüngt
10. Daheim die Waschmaschine angeschmissen
11. Blümchen aus dem Garten in die Vase gestellt
12. Am Abend gekocht: Kartoffelgratin mit Salat *lecker*

Und ab damit zu 12von12.

Bleibt kreativ,
eure Heike

Dienstag, 27. Januar 2015

Werkeln und werkeln lassen

Huhuuuuu! Ich lebe noch! Und bin intensivst am Werkeln.
Mein zukünftiges Atelier hat mich zwischen den Jahren gedanklich nicht losgelassen, so dass ich mir nicht wie sonst bis 6. Januar eine Pause gegönnt habe. So bin ich nun seit Beginn des neuen Jahres fast täglich im Atelier und streiche, hämmere, bohre, säge...
Neben vielen einzelnen Atelier-Projekten will ich euch heute mal zeigen, wie ich eine alte Schublade zu einem Garnrollenhalter umfunktioniert habe. Eine echte Geduldsprobe war das für mich. Und wer mich kennt, weiß, wenn ich das mal sage, dass das Projekt dann auf jeden Fall oberviel Geduld erfordert. 
Aaaalso, das hab ich mehr oder weniger gebraucht:

  • ein Zuschneidelineal
  • ein DIN A 4 Papier
  • einen Minenbleistift
  • einen weichen Bleistift
  • Radiergummi
  • einen Meterstab
  • eine Ahle
  • Holzleim
  • ein gut haftendes Tesa auf einem Abroller - dann brauchst du keine Schere
  • Kaffee (oder Tee) zur Entspannung
  • viiiieeeel Geduld (s. Schnecke)
  • Zahnstocher
  • Küchenkrepppapier (nicht auf dem Bild)
  • Wattestäbchen (die waren dann doch weniger im Gebrauch)
  • Holzstäbe (Durchmesser 4 mm) aus dem Bastelbedarf
  • und natürlich eine ausrangierte Schublade - meine ist eine alte Tischschublade mit Holzknauf
Zuerst einmal habe ich die Schublade vom Staub und Dreck der Jahre befreit, indem ich sie gründlich mit lauwarmem Wasser und einer groben Bürste gereinigt habe. Dann hab ich sie auf einem Handtuch in der Nähe eines Heizkörpers aufgestellt und gut durchtrocknen lassen - mindestens 24 Stunden. (Leider habe ich kein Foto von der Schublade vor dem Upcycling.)

In der Zwischenzeit habe ich kleine Hölzchen, die es bereits auf 10 cm Länge zugesägt im Bastelbedarf gibt (s. Link in der Liste oben), nochmals mittig zersägt und zwar im 45°-Winkel mit einer Gehrungssäge. Insgesamt habe ich 38 zugesägt, dann aber letztendlich doch 42 gebraucht - also nochmal nachgesägt... Anschließend hab ich die Sägestellen auf geringster Schleifstufe mit dem Winkelschleifer und 180er-Schleifpapier fein abgeschliffen, damit keine Spliss-Späne abstehen. An der geraden Schnittstelle habe ich auch nochmal nachgeschliffen. Und so sahen die Hölzchen nach diesem Arbeitsgang aus:

Dann kommt das Ausmessen und Rechnen: Die Breite und Höhe der Schublade innen ausmessen und für mich festlegen, wie viele Garnrollen sollen in einer senkrecht verlaufenden Reihe sein, damit ich unten (also sozusagen auf der Rückwand der Schublade) noch Konen hinstellen kann? Selbstverständlich kann man die Schublade auch komplett mit Stäbchen versehen. Ich wollte das anders.
Dann habe ich auf einem DINA 3 - Papier eine Schablone erstellt:

Die Abstände der senkrechten Linien sind in meinem Fall 5 cm. Insgesamt gibt es in der Schublade Platz für 7 solche Linien (eine ungerade Zahl finde ich immer schöner, stellt eine Symmetrie her - ist mir wichtig, hihi.)  Auf den senkrechten Linien habe ich dann in den Reihen 1, 3 und 5 die Ansatzlinien für die Stäbchen markiert - auch im Abstand von 5 cm jeweils. Auf den ausgelassenen Reihen 2, 4 und 6 habe ich dann versetzt die Punkte markiert, also 2,5 cm nach den ersten markierungen auf den ungeraden Reihenzahlen. So entseht ein Muster wie bei einem Punktestoff mit Polkadots. Versteht ihr, was ich meine? Im Zutatenbild sieht man das Ergebnis dieses Arbeitsschrittes ganz gut.
Dann habe ich die markierten Punkte mit der Ahle im Papier durchstochen und dann die Schablone in der Schublade zentriert: dazu habe ich die Mitte der Schublade markiert und da die 4. Reihe der Papierschablone angesetzt.

Dann mit dem weichen Bleistift die Punkte auf das Holz übertragen. Da auf dem Papier nur Platz für 6 senkrechte Linien war, hab ich die Schablone verschoben, d.h. die 2. Reihe hab ich nun auf die markierte Mitte der Schublade angesetzt und konnt so die 7. Reihe durchpausen. Liest sich kompliziert, isses aber gar nicht. :o)

Hier sieht man ein bitzele die markierten Ansatzunkte schimmern...
Und nun kommt der eigentliche Geduldsteil: Die einzelnen Stäbchen werden nun an den markierten Punkten aufgeleimt. Und da ich keinen Fix & Fest-Holzleim von Ponal hatte, musste eben der wasserfeste herhalten und mit ihm das Tesa und die Schere. Habe immer Reihe für Reihe gearbeitet. Und das hieß:
  1. 6 kurze Tesastreifen zuschneiden
  2. Leim auf das schräge Ende des Stäbchens auftragen
  3. das Tesa an der langen Seite des Stäbchens mit Überstand anbringen
  4. das Stäbchen auf dem ersten markierten Punkt ansetzen und das Tesa auf der Schublade fixieren.
  5. Dann das nächste Stäbchen... usw.
Die Aushärtungszeit des wasserfesten Leims beträgt 5 min. Die habe ich mir auf der Uhr gestellt und in der Zwischenzeit die nächste Reihe geklebt. 
So sah das dann aus:
Und das hält? Ja, wenn man den Leim gut aushärten lässt und das Tesa immer von oben nach unten wegzieht. Den überschüssigen Leim habe ich zuerst versucht mit Wattestäbchen zu entfernen. Ist aber nicht gut, weil zu dick vorne und fusselig. Habe dann doch die Zahnstocher genommen und den überschüssigen Leim vom Zahnstocher auf einem Küchenkrepppapier abgestreift. Gaaaanz wichtig! Erst wenn der Tesa nach der Aushärtungszeit weg ist, kann der überschüssige Leim mit dem Zahnstocher vorsichtig abgenommen werden.
Noch besser und einfacher ist die Prozedur mit dem Fix&Fest-Leim von Ponal. Da würde ich aber dennoch auch 5 Minuten warten, bevor ich den überschüssigen Leim abnehme. Beim Streichen sind mir tatsächlich zwei sehr wacklige Kandidaten abgegangen, die habe ich dann mit dem Fix&Fest-Leim geklebt und bin hochzufrieden.
Und so sieht das Schublädchen aus, wenn alle Stäbchen in Reih und Glied angeleimt sind.


Schon lustig irgendwie... 
Danach habe ich es dann gestrichen, leider mit Chalk Paint von Annie Sloan. Wieso leider? Weil ich es jetzt noch wachsen muss. Da wäre ein Spray echt besser gewesen. Aber so isses nunmal.
Und so sieht die Schublade in angestrichenem Zustand aus.

Mal sehen, ob sie es heute noch an die Wand schafft. :o)
In diesem Sinne wünsche ich Euch eine schaffige Zeit und bleibt kreativ.

Eure Heike ;o)

Verlinkt zu Creadienstag

Donnerstag, 13. November 2014

12 von 12 im November

12 Bilder im Tagesverlauf des zwöoften eines Monats - das ist das Thema der Linkparty bei Caro von Draußen nur Kännchen. Und meine Bilder hier sind diesmal megaschlecht, weil es soooo dunkel war und Blitzlicht mag ich bei Bildern nunmal so gar nicht. Aber so ist das eben an einem grauen Novembertag mit Nebel, Regen und ohne Sonne. Solche Tage gibt's. Also wünsche ich Euch jetzt mal gutes Durchhaltevermögen beim Gang durch meinen gestrigen Novembernebelmittwoch.
 1. Beim morgendlichen Kaffee den Shop gepflegt.
 2. Die Spülmaschine angeworfen (Hab ich schon erzählt, dass ich es liebe, die Spülmaschine zu füllen? Hat so was von puzzeln. ;o) )
 3. Ganz stolz meine Werke vom 11.11. betrachtet.
 4. Der Luft im Badheizkörper die Freiheit geschenkt.
5. Geldbeutelkaufbesuch gekriegt.
6. Quittung geschrieben und mich verschrieben vor lauter An-12-von-12-Denken.
7. Dann flugs die Spülmaschine ausgeräumt, waährend ich was auf dem Herd hatte.
 8. Mir ein Omelett aufgetischt. War lecker. :o)
9. Zum ersten Mal Neonfaden in die Nähma eingefädelt. (Neon ist eigentlich so gar nicht meins...)
 10. Mit Spannung geschaut, wie das Neon rauskommt.
11. Die Post lag noch ungeöffnet da - uiii, ne Einladung zur Maker World - kurz überflogen und dann...
12. ...noch nen Brief geschrieben. Musste sein. Danach rief das Sofa.









Sodele. Durchgehalten? Dankeschön. :o)
Was macht ihr an solchen Novembernebeltagen?

Bleibt kreativ!

Eure Heike

Freitag, 31. Oktober 2014

OktoberStoffabbau Vol.5 - Tasche

Die letzte Woche des Stoffabbauprojekts von Emma hat schon lange begonnen und ich hab nun endlich auch die Tasche genäht, die ich mir für diese Woche ausgedacht habe.
Inspiriert von vielen vielen Bildern zum Thema Jeans Upcycling auf Pinterest habe ich diese Tasche genäht.



Dazu habe ich zwei Hosenbeine einer ausgetragenen Jeans gekürzt und für denTaschenkorpus verwendet.
Für den Tragegurt habe ich die doppelt genähten Hoseninnennähte von insgesamt drei Jeans (hier eignen sich ganz besonders Herrejeans aufgrund der langen Hosenbeine) ganz knappkantig herausgeschnitten und sie dann zum Zopf und Tragegurt geflochten.
Die Schließe ist ein genialer Wildledergürtel mit den Farben ganz nach meinem Geschmack, den ich im Frühjahr in einem Second-Hand-Laden "Kleider und Schrank" in Schorndorf gefunden habe. Ich wollte ihn immer schon für eine Tasche verwenden.

Ein Teil des Gürtels fungiert auch als Boden.
Innendrin gibt es ein Schlüsselband mit Karabiner, Einstecktaschen für Handy, Stift und Geldbeutel und darüber hinaus ist eine Menge Platz für alles andere, Ordner, Klemmbrett, etc.

Der Stoff innen ist beschichtet und glitzert ein bisschen golden. Passt voll zum Herbst, oder was meint ihr?
So, und nun ab damit zu Frühstück bei Emma, zu Freutag und zu Scharlys Kopfkino, weil ganz ohne Anleitung genäht. :o)
Habt ein tolles Feiertagswochenende.

Bleibt kreativ!
Eure Heike